Materialstammansichten in SAP

โšก Intelligente Zusammenfassung

Materialstammansichten in SAP Organisieren Sie jedes Detail eines Materials abteilungsรผbergreifend, einschlieรŸlich Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung, Buchhaltung und Qualitรคtssicherung. Jede Ansicht enthรคlt spezifische Daten, die verwendet werden von SAP Module zur prรคzisen Steuerung realer Geschรคftsprozesse.

  • ๐Ÿงฑ Foundational Konzept: Material Master ist die einzige Quelle der Wahrheit. SAP MM-, SD-, PP-, FI-, CO-, QM- und WM-Module.
  • ๐Ÿงญ Ansichtshierarchie: Die Ansichten werden auf Kunden-, Werks-, Lagerort-, Vertriebsorganisations- und Lagerebene gepflegt.
  • ๐Ÿ“‹ Obligatorische Datendisziplin: Jede Ansicht erfordert Pflichtfelder wie Basismengeneinheit, Bewertungsklasse, MRP-Typ und Ladegruppe.
  • ๐Ÿ”— Modulรผbergreifende Integration: Die Sichten von Vertrieb, Materialbedarfsplanung und Buchhaltung sind miteinander verknรผpft, um Preisgestaltung, Planung und Finanzbuchungen zu steuern.
  • ๐Ÿค– KI-Optimierung: Modernes SAP S/4HANA nutzt KI und maschinelles Lernen, um die Feldvalidierung zu automatisieren und Dateninkonsistenzen zu erkennen.

Materialstammansichten in SAP

In diesem Tutorial behandeln wir alle Materialstammdatenansichten (MM-Ansichten) in SAP sowie deren Auswirkungen auf wichtige Prozesse im Standard SAP Sie erfahren, wie die einzelnen Ansichten erstellt werden, welche Daten obligatorisch und welche Felder optional sind und wie sich die Erstellung im System auswirkt. Zur besseren รœbersicht gelangen Sie รผber das anklickbare Inhaltsverzeichnis unten direkt zu den einzelnen Abschnitten.

Was ist der Materialstamm in SAP?

Der Materialmeister in SAP ist das zentrale Datenrepository, das alle Informationen speichert, die fรผr die Materialverwaltung รผber alle Geschรคftsfunktionen hinweg benรถtigt werden. Es dient als einzige Datenquelle fรผr Module wie Materialwirtschaft (MM), Vertrieb (SD), Produktionsplanung (PP), Qualitรคtsmanagement (QM), Lagerverwaltung (WM), Finanzbuchhaltung (FI) und Controlling (CO).

Jedes Material in SAP wird durch eine eindeutige Nummer reprรคsentiert und ist in mehrere Ansichten strukturiert. Eine Ansicht ist eine logische Gruppierungping von Datenfeldern, die von einer bestimmten Abteilung verwendet werden. Beispielsweise enthรคlt die Buchhaltungssicht Bewertungs- und Preiskontrolldaten, die vom Finanzteam benรถtigt werden, wรคhrend die MRP-Sichten Planungsparameter enthalten, die von Produktionsplanern verwendet werden.

Diese Trennung gewรคhrleistet, dass jede Abteilung nur die fรผr ihre Aufgaben relevanten Felder pflegt und dennoch mit einem einheitlichen Materialstammsatz arbeitet. Der Materialstammsatz wird primรคr รผber die Transaktionscodes MM01 (Anlegen), MM02 (ร„ndern) und MM03 (Anzeigen) erstellt und gepflegt.

Warum sind Materialstammdaten wichtig?

Materialstammdatenansichten sind wichtig, da sie das Verhalten eines Materials im gesamten Geschรคftsprozess bestimmen. Ohne korrekt gepflegte Ansichten, SAP Das System kann keine Verkaufs-, Beschaffungs-, Produktions- oder Finanzbuchungen zuverlรคssig durchfรผhren.

Jede Sicht gewรคhrleistet die vom verbundenen Modul geforderte Datenqualitรคt. So kรถnnen Vertriebsmitarbeiter beispielsweise kein Angebot erstellen oder ein Produkt liefern, solange die Sichten der Vertriebsorganisation nicht erweitert sind. Der Einkauf kann ohne die Einkaufssicht keine Bestellung aufgeben. Die Produktion kann ohne die MRP-Sichten keine Bedarfsplanung durchfรผhren. Die Buchhaltung kann ohne die Buchhaltungssicht keinen Lagerbestand bewerten.

Korrekt gepflegte Datenansichten reduzieren zudem das operationelle Risiko. Fehlende oder fehlerhafte Eintrรคge fรผhren zu Lieferverzรถgerungen, falschen Preisen, blockierten Produktionsauftrรคgen, fehlerhafter Lagerbewertung und Compliance-Problemen. Daher ist die Rolle eines Materialstammdaten-Spezialisten von entscheidender Bedeutung, da die Genauigkeit seiner Daten jede nachgelagerte Transaktion direkt beeinflusst. SAP.

Grundlegende Ansichten

Die Basisansichten enthalten allgemeine Informationen zum Material, die unternehmensweit gelten. Sie werden auf Mandantenebene gepflegt, d. h. die Daten sind fรผr jedes Werk und jeden Lagerort gรผltig. Die Pflichtfelder, die vor dem Speichern ausgefรผllt werden mรผssen, sind unten aufgefรผhrt.

  1. Materialbeschreibung: LCD-Fernseher 40โ€ณ โ€“ dieser kann in mehreren Sprachen bedient werden.
  2. BasismaรŸeinheit (Basis-MaรŸeinheit): Stรผck โ€“ die MaรŸeinheit, in der der Materialbestand verwaltet wird. Bei einem Fernsehgerรคt ist dies natรผrlich ein Stรผck, Sie kรถnnen aber auch Meter, Kilogramm oder jede andere im System definierte Einheit verwenden.
  3. Aufteilung: 10 โ€“ die dem Material zugeordnete Abteilung. Sie kรถnnen Abteilungen wie 10, 20, 30 und 40 fรผr Fertigwaren, Handelswaren, Dienstleistungen und sonstige Materialien erstellen. Abteilung 10 wurde hier ausgewรคhlt, da es sich bei dem Material um eine Fertigware handelt.
  4. Allgemeine Artikelkategoriegruppe: NORM โ€“ Standardartikel. Dieser Indikator beeinflusst die Verkaufs- und Lagerumschlagsabwicklung, da er die Artikelkategoriebestimmung steuert.
  5. Gewichtseinheit: kg โ€“ die Einheit, in der das Produktgewicht eingegeben wird.
  6. Bruttogewicht: 26.988 โ€“ Bruttogewicht einer Einheit des Produkts in Gewichtseinheiten.
  7. Nettogewicht: 24.651 โ€“ Nettogewicht einer Einheit des Produkts in Gewichtseinheiten.

Grundlegende Ansichten in SAP

Grunddaten โ€“ optionale Felder

Materialgruppe: Die Materialgruppe kann hier fรผr Berichte und Gruppierungen eingegeben werden.ping Zwecke.

Produkthierarchie: Dieses Feld wird im Bereich Vertrieb verwendet und auch in der Ansicht Vertriebsorganisation 1 gepflegt.

EAN/UPC: Der EAN-Code des Materials. Neben der Verwendung als Barcode dient er auch in der Lagerverwaltung als eindeutiger Identifikator fรผr die Kombination aus Material und Verpackung. Ein Material kann mehrere Barcodes haben โ€“ einen fรผr die Basismengeneinheit und gegebenenfalls je einen fรผr jede alternative Mengeneinheit.

Hinweis: Im oberen Bereich des Bildschirms (grรผn markiert) sehen Sie die verfรผgbaren Ansichten des aktuellen Materials. Sie kรถnnen durch Klicken auf den entsprechenden Ansichtsnamen navigieren.

Klassifizierungsansicht

Sobald die Basisdaten erfasst sind, kรถnnen Materialien anhand gemeinsamer Merkmale klassifiziert werden, um ein schnelleres Auffinden zu ermรถglichen. Wenn Sie beispielsweise viele Fernsehgerรคte mit unterschiedlichen Abmessungen und Farben haben, kรถnnen Sie zwei Klassen, โ€žAbmessungenโ€œ und โ€žFarbeโ€œ, erstellen und diese spรคter verwenden, um alle schwarzen Fernsehgerรคte oder alle Fernsehgerรคte mit bestimmten Abmessungen zu filtern.

Im Standard verfรผgbare Klassentypen SAP

Im Standard verfรผgbare Klassentypen SAP

Durch die Auswahl der Materialklasse 001 erweitern Sie das Material fรผr diesen Klassentyp. AnschlieรŸend fรผgen Sie dem Material eine Klasse hinzu. Eine Klasse namens Allgemein kรถnnte zwei beinhalten Charakteristik: Farbe, und Abmessungenoder alle anderen Attribute, die Sie benรถtigen, um Materialien in MM und anderen Modulen zu kategorisieren oder zu suchen. Nachdem die Klasse zugewiesen wurde, kรถnnen Sie die Merkmalswerte pflegen.

Klassifizierungsansicht in SAP

Zuordnung einer Klasse und Pflege von Werten fรผr Merkmale

Es empfiehlt sich, die Produktfarbe auch in die Materialbeschreibung aufzunehmen, da dies fรผr Anwender bei Verkaufsauftrรคgen, Kommissionierung und Einlagerung, Einkauf und Produktionsplanung sehr hilfreich ist. Nach der Eingabe der Werte kรถnnen Sie die ร„nderungen speichern.

Klassifizierungsansicht speichern

Klassifizierungsansicht speichern

Vertriebsorganisationsdaten 1

Nach der Klassifizierung des Materials besteht der nรคchste Schritt darin, es fรผr den Vertrieb freizugeben. In dieser Ansicht erscheint ein Bildschirm mit Organisationsebenen, auf dem Sie das Werk, die Verkaufsorganisation und den Vertriebskanal auswรคhlen kรถnnen, auf den das Material ausgeweitet werden soll.

Vertriebsorganisationsdaten 1

Nach Bestรคtigung der Organisationsebenen wird Ihnen ein Bildschirm mit Daten zu Vertriebsaktivitรคten angezeigt. Das einzige Pflichtfeld ist die Liefereinheit. Andere Felder sind optional, kรถnnen aber fรผr die Nutzung erweiterter Funktionen erforderlich sein. Um beispielsweise ein dynamisches Rundungsprofil (angepasst von einem SD-Berater) zu verwenden, โ€ฆ Rundungsprofil Das Feld muss instand gehalten werden.

Der wichtigste Aspekt von Vertriebsansichten ist, dass sie das Material zum Verkauf verfรผgbar machen. Nach der Erweiterung kรถnnen SD-Benutzer das Material รผber die jeweilige Vertriebsorganisation und den entsprechenden Vertriebskanal verkaufen. Stellen Sie sich eine Vertriebsorganisation wie ein Bรผro vor, das Produkte verkauft. Innerhalb dieses Bรผros verkaufen einige Mitarbeiter im Inland รผber Vertriebskanal 01, wรคhrend andere รผber eine Exportabteilung und Vertriebskanal 02 ins Ausland verkaufen. Die folgende Abbildung zeigt die in der Ansicht โ€žVertriebsorganisation 1โ€œ verfรผgbaren Felder.

Daten der Vertriebsorganisation 1 Felder

  • Steuerkategorie/Indikator: Bei Inlandsverkรคufen ist der volle Steuersatz anzusetzen, da Steuern auf Inlandsverkรคufe anfallen. Bei Exporten ist der Steuersatz auf 0 โ€“ Keine Steuer โ€“ zu setzen. Die genaue Vorgehensweise ist lรคnderspezifisch, die meisten Lรคnder folgen jedoch diesem Beispiel. Wenn das Material im Inland mehrwertsteuerpflichtig ist, betrรคgt der Steuersatz (VK11) fรผr Exporte 0.
  • Liefereinheit: รœblicherweise wird die erste alternative MaรŸeinheit verwendet (Karton, Palette usw.). In unserem Beispiel verwenden wir 1 PAL (Palette). Das bedeutet nicht, dass Sie nur volle Paletten verkaufen kรถnnen โ€“ auch Einzelstรผcke sind weiterhin erhรคltlich. Das System zeigt lediglich an, dass das Material mit 12 Stรผck pro Palette geliefert wird.
  • BasismaรŸeinheit: Ausgegraut, da es in den Basisdaten 1 definiert ist und spรคter nicht mehr geรคndert werden kann.
  • Aufteilung: die Abteilung, die Sie soeben im Bildschirm โ€žOrganisationsebenenโ€œ ausgewรคhlt haben.
  • Verkaufseinheit: Wenn das Feld leer ist, verwendet das System die Basiseinheit. Wenn Sie einen Wert wie z. B. PAL angeben, wird eine eingegebene Menge von 4 als 4 Paletten und nicht als 4 Stรผck interpretiert.
  • Verkaufseinheit nicht variabel: Diese Option wird verwendet, wenn das Material nur in der definierten Verkaufseinheit verkauft werden darf. Wenn Sie die Verkaufseinheit auf PAL (Personal Asset Line) einstellen und dieses Kontrollkรคstchen aktivieren, kann der Verkรคufer nur in PAL verkaufen. Diese Option wird selten verwendet.
  • MaรŸeinheitengruppe: Wird in Verbindung mit einem dynamischen Rundungsprofil verwendet; es reprรคsentiert eine Gruppe von MaรŸeinheiten, die fรผr dieses Material zulรคssig sind.
  • Materialgruppe: die gleiche Materialgruppe, die in der Ansicht โ€žBasisdatenโ€œ besprochen wurde.
  • Mindestbestellmenge: Fรผr das Material wird eine Mindestbestellmenge akzeptiert.
  • Mindestliefermenge: Fรผr das Material wird die Mindestliefermenge akzeptiert.
  • Abrundendes Profil: Ein spezifisches Rundungsprofil wurde von SD-Beratern erstellt.

Vertriebsorganisationsdaten 2

Mithilfe derselben Organisationsebenen kรถnnen Sie nun die Ansicht โ€žVertriebsorganisationsdaten 2โ€œ erstellen. Diese Ansicht enthรคlt hauptsรคchlich statistische und Gruppeninformationen.ping Daten, die mit derselben Vertriebsorganisation und demselben Vertriebskanal verknรผpft sind.

Vertriebsorganisationsdaten 2

Wichtige Vertriebsorganisationsdaten 2 Felder anzeigen

  • Materialstatistikgruppe: Legt fest, ob das Material in statistische Transaktionen im SD-Modul (MCSI) einbezogen wird. Der Wert ist รผblicherweise auf 1 gesetzt.
  • Allgemeine Artikelkategoriegruppe: Die Standard-Artikelkategoriegruppe basiert auf den Materialtypeinstellungen. Sie kann nicht geรคndert werden.
  • Produkthierarchie: Diese Datenstruktur dient der Berichtserstellung, damit das Vertriebsmanagement die Daten hierarchisch analysieren kann. Sie besteht aus zwei Ebenen. Beispielsweise kรถnnte die erste Ebene LCD-Fernseher umfassen, mit den Unterebenen LCD-Fernseher 40โ€ณ, LCD-Fernseher 32โ€ณ und LCD-Fernseher 26โ€ณ. Eine andere erste Ebene kรถnnte Plasma-Fernseher umfassen, mit den Unterebenen Plasma-Fernseher 22โ€ณ, Plasma-Fernseher 32โ€ณ und Plasma-Fernseher 40โ€ณ. Jeder ersten Ebene sind eindeutige Unterebenen zugeordnet.
  • Kontenzuordnungsgruppe: definiert die Buchhaltung Anforderungen an das Material. Unterschiedliche Materialien wie Fertigwaren, Handelswaren und Dienstleistungen werden nicht auf dieselbe Weise erfasst. Dieses Feld ist ein wichtiger Integrationspunkt mit den FI/CO-Modulen.
  • Artikelkategoriegruppe: Aus dem Feld โ€žAllgemeine Artikelkategoriegruppeโ€œ kopiert, aber mit einem spezifischen Vertriebskanal verknรผpft. Es kann geรคndert werden, um dasselbe Material in verschiedenen Vertriebskanรคlen (z. B. Auslandsvertrieb) unterschiedlich zu verwalten.

Produkthierarchie โ€“ Auswahl der passenden Hierarchie aus einer vordefinierten Liste: Die Pflege der Produkthierarchie kann aufgrund der langen Zahlenliste eine Herausforderung darstellen. Das Vertriebsteam sollte diese Informationen bereitstellen. Zum Durchsuchen klicken Sie auf die Schaltflรคche mit den mรถglichen Eintrรคgen, um den Auswahlbildschirm zu รถffnen.

Erste Ebene der Produkthierarchie

Erste Hierarchieebene

Nachdem Sie die erste Ebene ausgewรคhlt haben, klicken Sie auf die Schaltflรคche โ€žNรคchste Ebeneโ€œ. Sie gelangen zu einer Seite mit mรถglichen Eintrรคgen fรผr die zweite Ebene. Die รœberschrift zeigt an, welche erste Ebene Sie ausgewรคhlt haben โ€“ in diesem Beispiel 00100 โ€“ LCD-Fernseher.

Zweite Ebene der Produkthierarchie

Zweite Hierarchieebene

Die endgรผltig ausgewรคhlte Hierarchie wird wie folgt dargestellt.

Produkthierarchie in der Ansicht โ€žVerkaufsorganisationsdaten 2โ€œ.

Produkthierarchie in der Ansicht โ€žVerkaufsorganisationsdaten 2โ€œ.

Andere Felder in der Ansicht โ€žVertriebsorganisationsdaten 2โ€œ

  • Mengenrabattgruppe: Eine Gruppe, die fรผr die Rabattabrechnung verwendet wird (maximaler Rabatt, niedriger Rabatt usw.). Die Einstellungen hรคngen vom SD-Modul ab und werden vom SD-Team bereitgestellt.
  • Preisreferenzmaterial: die Materialstamm Datensatz, der als Referenz fรผr Preisberechnungen dient.
  • Kommissionsgruppe: Sie kรถnnen mehreren Materialien dieselbe Provisionsgruppe zuordnen, wenn der Provisionssatz gleich ist.
  • Materialpreisgruppe: Materialien mit demselben Preisfindungsverfahren werden gruppiert. Auf Basis dieses Feldes und der Kundennummer lassen sich SD-Konditionssรคtze erstellen, um eine Kondition zu bilden.
  • Produkteigenschaften: Weisen Sie einem Material Attribute zu und รผberprรผfen Sie, ob ein Kunde ein bestimmtes Produktattribut akzeptiert.

Vertrieb Allgemein / Werksansicht

Die verkaufsbezogenen Details werden in dieser Ansicht auf Werksebene fortgesetzt, welche die allgemeinen Verkaufsmerkmale des Materials enthรคlt.

Vertrieb Allgemein / Werksansicht

Pflichtfelder

  • Verfรผgbarkeitsprรผfung: Ein wesentliches Attribut definiert die Methode zur Bestandsverfรผgbarkeitsprรผfung. Das Customizing-Team legt diese Methoden fest, die unter anderem Bestรคnde an Lagerorten, Mengen in Bearbeitung und Fertigungsauftrรคge, Planauftrรคge und Umlagerungen ins Werk umfassen kรถnnen.
  • Ladegruppe: ein kritisches Feld, das im Schiff verwendet wirdping Punktbestimmung.

Optionale Felder in der Vertriebs-/Allgemein-/Werksansicht

  • Ersatzteil: Gibt an, ob es sich bei dem Material um ein Ersatzteil handelt.
  • Materialfrachtgruppe: gruppiert Materialien nach Frachtcode und Frachtklasse.
  • Chargenverwaltung: Gibt an, ob das Material chargenweise verarbeitet wird.
  • Genehmigtes Chargenprotokoll erforderlich: bestimmt, ob eine Chargengenehmigung eingereicht werden muss, bevor die Charge vom gesperrten in den nicht gesperrten Bestand รผberfรผhrt werden kann.
  • Transportgruppe: Gruppiert Materialien mit รคhnlichen Transportanforderungen, die in SD fรผr die Routenplanung in Kundenauftrรคgen und Lieferungen verwendet werden. Beispiel: Zerbrechliche Artikel werden separat von regulรคren Artikeln gruppiert.
  • Rรผstzeit, Bearbeitungszeit, Basismenge: Diese drei Felder berechnen die fรผr das Schiff benรถtigte Zeit.pingDie Einrichtungszeit ist die Zeit, die benรถtigt wird, um die Gerรคte fรผr den Versand vorzubereiten.pingDie Bearbeitungszeit ist die Bearbeitungszeit pro Basismenge (das dritte Feld).
  • Materialgruppe โ€“ Verpackungsmaterialien: gruppiert Materialien mit รคhnlichen Verpackungsanforderungen.
  • Negative Aktien: Wenn diese Option aktiviert ist, sind negative Bestรคnde fรผr das Material in diesem Werk zulรคssig. Dies erfordert auรŸerdem Einstellungen durch den MM-Berater auf Lagerortebene.
  • Profitcenter: Das Kostenrechnungsmodul ordnet dem Material ein Profitcenter zu. Der mit dem Material erzielte Gewinn wird diesem Profitcenter zugeordnet.
  • Seriennummernprofil und Serialisierungsebene: Kontrolle der Produktserialisierung, einschlieรŸlich des verwendeten Profils und der Ebene (nach Materialnummer usw.).
  • Vertriebsprofil: Gibt an, wo die eingehenden (beschafften) Waren im Werk verteilt werden.

AuรŸenhandels-/Exportansicht

Bei international versandten Materialien erfasst die Ansicht โ€žAuรŸenhandel / Exportโ€œ Fracht-, AuรŸenhandels- und exportbezogene Informationen.

AuรŸenhandels-/Exportansicht

Pflichtfelder in dieser Ansicht sind:

  1. Ware Code / Importieren Code Nummer fรผr AuรŸenhandel: Enthรคlt einen Warencode oder eine Zolltarifnummer. Es handelt sich um einen eindeutigen, standardisierten Code fรผr eine bestimmte Warenart.
  2. Export-Import-Gruppe: Das System kann Export-/Importgruppen verwenden, um ein Exportverfahren fรผr Export-/Importprozesse vorzuschlagen. SAP.
  3. Herkunftsland: Das Land, in dem das Material hergestellt wurde. Geben Sie bei im eigenen Haus gefertigten Produkten Ihren Lรคndercode ein (z. B. DE โ€“ Deutschland).

Andere Felder

Alle Verkaufsmerkmale werden รผblicherweise von der Vertriebsabteilung (Verkauf und Versand) bereitgestellt. Der Materialstammdaten-Spezialist pflegt diese Daten prรคzise. Weitere Felder umfassen:

  • CAS-Nummer: Wird ausschlieรŸlich fรผr pharmazeutische Produkte verwendet.
  • PRODCOM-Nr.: Wird in EU-Lรคndern ausschlieรŸlich zu statistischen Zwecken in der Produktion verwendet.
  • Kontrollcode: Verbrauchsteuerkontrollvorschriften im AuรŸenhandel.
  • Herkunftsregion: Region innerhalb des Landes (Bayern, Hessen usw.).
  • CAP-Produktliste Nr.: die Materialnummer in der EU-Marktproduktgruppenliste, sofern zutreffend.
  • CAP-Produktgruppe: eine Produktgruppe aus der CAP-Produktliste.
  • Befreiungsbescheinigung: Gibt an, ob fรผr das Material ein Zertifikat vorliegt, das bestรคtigt, dass keine Ausfuhrgenehmigung erforderlich ist.
  • Befreiungszertifikatsnummer: die Nummer der Befreiungsbescheinigung.
  • Ausstellungsdatum der Befreiungsbescheinigung: Ausstellungsdatum der Befreiungsbescheinigung.
  • Militรคrgรผter: ein Kontrollkรคstchen, das angibt, ob das Material hauptsรคchlich fรผr militรคrische Zwecke verwendet wird.

Verkaufstextansicht

Die Ansicht โ€žVerkaufstextโ€œ ermรถglicht es Ihnen, einen Verkaufstext fรผr das Material in mehreren Sprachen fรผr die Verwendung in Verkaufsbelegen zu definieren. Der Text kann eine allgemeine Beschreibung des Materials oder ein auf Vertriebskanalebene gepflegter Text sein. Sofern gepflegt, erscheint er auf Positionsebene in allen Verkaufsbelegen und in den gedruckten Versionen.

Verkaufstextansicht

MRP-Ansicht 1

MRP-Sichten werden hauptsรคchlich fรผr Produktionszwecke gepflegt. Die benรถtigten Informationen werden von einem MRP-Controller oder einem Mitglied des Produktionsplanungsteams bereitgestellt. Das einzige Pflichtfeld in der MRP-1-Sicht ist der Planungstyp. Die wichtigsten Felder fรผr den Produktivbetrieb werden im Folgenden erlรคutert.

MRP 1 Ansicht in SAP

Einkaufsgruppe: Definiert die Standard-Einkaufsgruppe fรผr die Beschaffung. Sie wird hier nicht gepflegt, da es sich bei dem Beispielmaterial um ein intern hergestelltes Fertigprodukt handelt. Sie wird fรผr tatsรคchlich gekaufte Materialien festgelegt.

  • ABC-Indikator: zeigt die Bedeutung des Materials hinsichtlich der Lagerverfรผgbarkeit. รœbliche Werte sind: A โ€“ am wichtigsten; muss immer dann verfรผgbar sein, wenn ein Kunde es anfordert; B โ€“ weniger wichtig; in der Regel verfรผgbar, kurze Lieferengpรคsse werden jedoch toleriert; C โ€“ am wenigsten wichtig. Einige Unternehmen verwenden zusรคtzliche Kategorien: N โ€“ neues Material, noch nicht bewertet; S โ€“ wird nur auf Kundenwunsch hergestellt; D โ€“ wie S, jedoch mit einem kleinen Sicherheitsbestand fรผr dringende Bedarfe (Materialsicherheitsbestand).
  • MRP-Typ: Es kรถnnen verschiedene MRP-Typen verwendet werden. In diesem Beispiel signalisierte der Controller PD, was fรผr die meisten Fรคlle die Standardeinstellung ist. SAP Installationen.
  • MRP-Controller: Der fรผr die Materialproduktion zustรคndige Controller verwaltet die MRP-Sichtdaten, die MRP-Ergebnisse und die Produktionsplanung. In manchen Strukturen pflegen die MRP-Controller diese Sichten selbst.
  • LosgrรถรŸe: definiert das Verfahren, das vom System zur Berechnung der Beschaffungs- oder Produktionsmenge verwendet wird.

Andere Felder in dieser Ansicht

  • MRP-Gruppe: Gruppiert Materialien mit denselben MRP-Steuerungsparametern (Strategiegruppe, Verbrauchsmodus usw.). Ist das Feld leer, verwendet das System bei MRP-Lรคufen die Materialgruppe aus den Stammdaten 1.
  • Werksspezifischer Materialstatus: weist auf die Eignung des Materials fรผr spezielle Funktionen hin; beispielsweise kann das Material entsprechend gekennzeichnet werden Tests oder als nicht mehr erhรคltlich markiert, sodass MRP es ignoriert.
  • Meldebestand: Lagerbestand, bei dem MRP einen neuen Beschaffungs- oder Produktionsauftrag erstellt.
  • Planungszyklus: Der im Customizing definierte und dem Material zugeordnete Planungszyklus kann beispielsweise den Tag darstellen, an dem die Planung durchgefรผhrt wird.
  • Mindest- und HรถchstgrundstรผcksgrรถรŸe, Feste GrundstรผcksgrรถรŸe: Grenzen fรผr die LosgrรถรŸe oder eine feste Menge, die verwendet werden soll.
  • Bestellkosten: Fixe Kosten pro Auftrag in Firmenwรคhrung, die zur Berechnung der optimalen LosgrรถรŸe verwendet werden.
  • Rundungsprofil und MaรŸeinheitengruppe: funktionieren รคhnlich wie ihre Pendants im Vertriebsbereich, beziehen sich aber auf Einkauf oder Produktion.
  • Rundungswert: Wird im Beschaffungsprozess verwendet, um die Beschaffungsmenge auf ein Vielfaches des hier eingegebenen Wertes zu runden.

MRP-Ansicht 2

MRP View 2 baut auf MRP View 1 auf und konzentriert sich auf Beschaffung, Terminplanung und Nettobedarfsberechnung.

MRP 2 Ansicht in SAP

  • Beschaffungsart: Definiert, ob das Material intern hergestellt (wie in unserem Fall), extern beschafft, beides oder gar nicht beschafft wird.
  • Produktionslagerort: Der Lagerort wird in die Produktionsdokumente รผbernommen. Bei einer Produktionskomponente ist dies der Lagerort, von dem aus der Warenausgang gebucht wird; bei einem produzierten Material ist es der Lagerort fรผr den Wareneingang.
  • Bearbeitungszeit fรผr den Wareneingang in Tagen: Die in Tagen benรถtigte Zeit fรผr die Prรผfung und Lagerung der Waren.
  • Zeitplanmargenschlรผssel: Ein Schlรผssel zur Ermittlung der fรผr die Auftragsplanung erforderlichen Pufferzeiten. Er wird in den Customizing-Einstellungen definiert und vom MRP-Controller oder PP-Administrator bereitgestellt.

Andere Felder in dieser Ansicht

  • Sonderbeschaffung: รœberschreibt die Beschaffungsart.
  • Stapelverarbeitung: Gibt an, wann die Chargenbestimmung durchgefรผhrt werden soll.
  • Standardversorgungsbereich: Vorgeschlagenes Liefergebiet fรผr das Material, das hauptsรคchlich fรผr KANBAN verwendet wird.
  • Rรผckspรผlung: ermittelt, ob die Rรผckmeldeanzeige im Produktionsauftrag gesetzt ist.
  • Lagerort fรผr externe Beschaffung: Im Bestellantrag vorgeschlagener Lagerort.
  • Bestandsbestimmungsgruppe: wird mit der Bestandsermittlungsregel kombiniert, um den Bestandsermittlungsstrategieschlรผssel zu bilden.
  • Nebenprodukt: Wenn ein Hรคkchen gesetzt ist, bedeutet dies, dass der Stoff auch als Nebenprodukt dienen kann.
  • Schรผttgut: kennzeichnet einen Stรผcklistenposten als Massengut; die Anforderungen an Massengut sind nicht MRP-relevant.
  • Sicherheitsbestand: Menge in Basismengeneinheit, die als Sicherheitsbestand verwendet wird. Mindestsicherheitsbestand: Der Sicherheitsbestand darf niemals unter diesen Wert fallen.

MRP-Ansicht 3

MRP View 3 fรผgt mehrere planungsbezogene Felder hinzu, die von Bedarfsprognose- und Planungsstrategien verwendet werden.

MRP 3 Ansicht in SAP

  • Periodenindikator: Gibt an, ob das Material monatlich, wรถchentlich, jรคhrlich oder tรคglich geplant/prognostiziert wird. Am hรคufigsten ist die Einstellung monatlich.
  • Strategiegruppe: Gruppen planen Strategien wie Auftragsfertigung oder Lagerfertigung. Materialarten und die ABC-Klassifizierung bestimmen in der Regel die Wahl.
  • Verbrauchsmodus: Steuert, wie das System Bedarfe verbraucht. Im Rรผckwรคrtsmodus verbrauchen Kundenauftrรคge, abhรคngige Bedarfe und Reservierungen geplante unabhรคngige Bedarfe, die liegen bevor die Anforderungstermine. Im Vorwรคrtsmodus verbrauchen sie geplante unabhรคngige Anforderungen, die liegen nachdem den Bedarfstermin.
  • Voraussichtlicher Verbrauchszeitraum: Die Anzahl der Tage als Verbrauchsschwelle im Vorwรคrtsverbrauchsmodus (1โ€“999, รผblicherweise einige Tage). In unserem Beispiel verwenden wir 0, da wir den Rรผckwรคrtsverbrauch anwenden.
  • Rรผckwรคrtskonsumperiode: Gleiches gilt fรผr den Vorwรคrts-, aber fรผr den Rรผckwรคrtsverbrauchsmodus.
  • Gemischte UVP: Legt fest, ob das Material fรผr die Unterbaugruppenplanung und die Bruttobedarfsplanung verfรผgbar ist.

Andere Felder in der MRP 3-Ansicht

Planungsmaterial: Wird nur in Verbindung mit der Planungsstrategie โ€žPlanung mit Planungsmaterialโ€œ verwendet.

MRP 4 Ansicht

Die MRP-4-Sicht ist die einzige MRP-Sicht, die auf Werks-/Lagerortebene gepflegt wird. Sie verfรผgt zwar nicht รผber so viele nรผtzliche Felder wie frรผhere MRP-Sichtungen, enthรคlt aber drei hilfreiche Indikatoren, die zur Prozessoptimierung in einigen Modulen beitragen kรถnnen.

MRP 4 Ansicht in SAP

  • Auswahlmethode: Bei der Verwendung von Stรผcklisten fรผr die Produktion steuert dieses Feld die Auswahl alternativer Stรผcklisten. Die Auswahl kann nach Auftragsmenge, Produktionsversion oder Auflรถsungsdatum erfolgen.
  • Eingestellter Indikator: Wรคhlen Sie gegebenenfalls den Indikator fรผr nicht mehr erhรคltliche Teile aus.
  • Sloc-MRP-Indikator: Der wichtigste Indikator in dieser Ansicht zeigt an, ob der Lagerort (in diesem Beispiel 0001 โ€“ Lager 0001) fรผr die Materialbedarfsplanung (MRP) relevant ist. Dies beeinflusst sowohl die MRP als auch die Verfรผgbarkeitsprognose (ATP). Der Standardwert (leer) bedeutet, dass der Lagerort in MRP und ATP berรผcksichtigt wird. Indikator 1 schlieรŸt den Bestand sowohl von MRP als auch von ATP aus. Indikator 2 verwaltet den Lagerortbestand getrennt vom Werksbestand.

Das offensichtlichste Beispiel fรผr die Verwendung dieser Indikatoren ist ein Ausschusslager. Wenn ein 40-Zoll-LCD-Fernseher die Produktionslinie verlรคsst, kann er voll funktionsfรคhig sein oder einen Defekt aufweisen. Funktionsfรคhige Gerรคte werden am Lagerplatz 0001 eingelagert und sind verkaufsfรคhig. Von 3,000 produzierten Gerรคten weisen mรถglicherweise 10 Defekte auf, die von der Qualitรคtskontrolle aussortiert werden. Diese werden dann am Lagerplatz 0003 (Ausschuss) eingelagert. In der MRP-4-Ansicht wird fรผr den Ausschusslagerplatz 0003 der Indikator 1 beibehalten, sodass der Vertrieb diesen Bestand nicht als verfรผgbar sieht. Nur die 2,990 funktionsfรคhigen Gerรคte bleiben am Lagerplatz 0001 verfรผgbar, wodurch der Indikator โ€žleerโ€œ (in MRP/ATP enthalten) erhalten bleibt.

MRP-Ansichten auf einen Blick

MRP-Ansicht Hauptzweck Schlรผsselfelder
Disposition 1 Grundlegende MRP-Parameter und LosgrรถรŸen MRP-Typ, MRP-Controller, LosgrรถรŸe, Bestellpunkt
Disposition 2 Beschaffung und Terminplanung Beschaffungsart, Wareneingangsbearbeitungszeit, Sicherheitsbestand
Disposition 3 Strategie fรผr Bedarfsprognose und -planung Strategiegruppe, Konsummodus, Periodenindikator
Disposition 4 Relevanz des Lagerorts fรผr MRP/ATP Sloc-MRP-Indikator, Auslaufindikator

Ansicht โ€žArbeitsplanungโ€œ.

Die Produktion nutzt die Arbeitsplanungsansicht, um die Planung von Produktions- und Prozessauftrรคgen zu steuern. Ein Produktionsplan legt fest, wie der Kapazitรคtsbedarf fรผr alle Materialien wรคhrend eines Produktionslaufs berechnet wird. Hier kรถnnen Sie auch die Chargenverwaltung aktivieren, falls das Material chargenweise (Mengen mit leicht unterschiedlichen Eigenschaften) verarbeitet wird. Die Chargenverwaltung lรคsst sich auch in verschiedenen anderen Ansichten aktivieren.

Ansicht โ€žArbeitsplanungโ€œ.

  • Produktionsplanprofil: Definiert den Prozessablauf in PP oder PP-PI und fรผgt Steuerungselemente wie den automatischen Wareneingang hinzu. Die Anpassung erfolgt durch den PP-Berater.
  • Unterlieferungstoleranz: Zulรคssiger Prozentsatz der Unterlieferungsmenge.
  • รœberlieferungstoleranz: Der zulรคssige Prozentsatz der รœberschreitung der Bestellmenge bei einem Produktions- oder Prozessauftrag. Die Option โ€žUnbegrenztโ€œ ermรถglicht eine unbegrenzte รœberlieferung.
  • Aufbauzeit: Zeitaufwand fรผr die Einrichtung und den Abbau der Arbeitsplatzressourcen (unabhรคngig von der LosgrรถรŸe).
  • Bearbeitungszeit: Bearbeitungszeit fรผr die Basismenge.
  • Grundmenge: Wird fรผr die Bearbeitungs- und Produktionszeit im eigenen Haus verwendet. In diesem Beispiel bezieht sich die Bearbeitungszeit auf die Zeit, die fรผr die Bearbeitung von 48 Stรผck benรถtigt wird.

Anlagendaten โ€“ Speicher 1 Ansicht

Das Lagerverwaltungsteam stellt die Daten fรผr die Werksdaten โ€“ Ansicht โ€žLager 1โ€œ bereit. Diese erfassen lagerbezogene Daten auf Werksebene. Die wichtigsten Felder werden im Folgenden erlรคutert.

Anlagendaten โ€“ Speicher 1 Ansicht

  • Ausgabeeinheit: Die Einheit, in der das Material von einem beliebigen Lagerort innerhalb des Werks ausgegeben wird (ausgenommen Lager, die vom Lager selbst verwaltet werden, wo eine andere Einstellung diesen Wert รผberschreibt).
  • Temperaturbedingungen: Fรผr die Lagerung des Materials erforderliche Temperatur und atmosphรคrische Bedingungen.
  • Lagerbedingungen: Fรผr das Material erforderliche Lagerbedingungen.
  • Behรคlteranforderungen: Art und Zustand des Behรคlters, der zum Transport des Materials verwendet wird.
  • Maximale Lagerdauer: maximale Lagerdauer des Materials.
  • Mindestresthaltbarkeit: Die Mindestlagerzeit ist erforderlich. Ist die verbleibende Lagerzeit kรผrzer, verweigert das System die Warenannahme.
  • Periodenindikator fรผr SLED: Zeiteinheit fรผr die minimale Resthaltbarkeit. D = Tage, M = Monate usw.

Anlagendaten โ€“ Speicher 2 Ansicht

Die Felder in dieser Ansicht entsprechen denen der Basisansicht 1 (Abschnitt Gewicht/Volumen) und des Vertriebs โ€“ Allgemein (Abschnitt Allgemeine Werksparameter). Sie wurden in diesen Abschnitten bereits erlรคutert.

Anlagendaten โ€“ Speicher 2 Ansicht

Lagerverwaltung 1 Ansicht

Die Lagerverwaltungsansicht 1 wird auf Werks-/Lagernummernebene verwaltet. Die Lagernummer ist die oberste Hierarchieebene in SAP Lagerverwaltung. In der Abbildung unten stellt Position 1 das Werk und Position 2 die Lagernummer dar, fรผr die das Material gefรผhrt wird. Die Informationen fรผr diese Ansicht werden vom Team der Lagerverwaltung bereitgestellt.

Lagerverwaltung 1 Ansicht

  • Pflanze: Organisationsebene.
  • Lagernummer: Organisationsebene.
  • WM-Einheit: Die im gesamten Lagerverwaltungssystem verwendete Einheit. Jedes Lagerverwaltungsdokument verwendet diese Einheit, unabhรคngig von der ursprรผnglichen Dokument-Einheit. Wenn eine Lieferung fรผr 12 Stรผck 40-Zoll-LCD-Fernseher erstellt wird und die Lagerverwaltungseinheit PAL ist, zeigt der Umlagerungsauftrag 1 PAL an.
  • Ausgabeeinheit: wurde bereits in Plant Data โ€“ Storage 1 View behandelt.
  • Vorgeschlagene Mengeneinheit fรผr das Material: Legt fest, welche Mengeneinheit zusammen mit der Mengeneinheit im Warehouse Management (WM) verwendet werden soll. Mรถgliche Werte sind Ausgabeeinheit, Auftragseinheit, Mengeneinheit im Warehouse Management, Basismengeneinheit und bedingte Optionen.
  • Strategie zur Bestandsreduzierung: Eine individuell angepasste Strategie fรผr das Material. Zum Beispiel: Zuerst wird versucht, die Ware aus dem Hochregallager, dann aus dem Schรผttgutlager zu entnehmen. Wird bei der Kommissionierung fรผr Lieferungen oder Reservierungen verwendet.
  • Aktienplatzierungsstrategie: Das gleiche Prinzip in umgekehrter Richtung โ€“ es wird angewendet, wenn Waren aus der Produktion ins Lager eingelagert werden, damit das System die Lagertypen in der richtigen Reihenfolge durchsucht.
  • Speicherbereichsanzeige: verhindert die Platzierung in Lagerbehรคltern eines bestimmten Bereichs (z. B. kleinere Behรคlter).
  • Indikator fรผr Massenlagerung: Wird fรผr einen speziellen Behรคlter mit hoher Lagerkapazitรคt verwendet.
  • Weitere Felder umfassen Sonderbewegungsindikatoren, zweistufige Kommissionierung und die Option, den bestehenden Bestand in einem Lagerbehรคlter, der dieses Material bereits enthรคlt, zu erweitern.

Diese Rahmenbedingungen sind komplex und erfordern fundierte Kenntnisse im Bereich Lagerverwaltung.

Lagerverwaltung 2 Ansicht

Die Ansicht โ€žLagerverwaltung 2โ€œ erweitert die vorherige Ansicht um eine zusรคtzliche Organisationsebene. Der erste Abschnitt enthรคlt Palettierungsdaten (Mengen und Palettentypen). Der untere Abschnitt enthรคlt Einstellungen zum Lagertyp.

Lagerverwaltung 2 Ansicht

  • Speichertyp: Der Speichertyp, fรผr den das Material erweitert wird. In diesem Fall wird der LCD-Fernseher in einem Regallager aufbewahrt (die bereits in WM 1 ausgewรคhlte Strategie).
  • Palettierungsdaten: Definiert, wie das Material auf Lagereinheiten verpackt wird. Zum Beispiel 12 Stรผck auf einer 1 m hohen Europalette (in unserem System als E1 bezeichnet).
  • Lagerplatz: Diese Einstellung wird beibehalten, wenn das Material in einem vordefinierten Lagerplatz aufbewahrt werden soll. In unserem Fall schlรคgt das System beim Einlagern einen Lagerplatz vor.
  • Maximale Behรคltermenge: Die Daten stammen รผblicherweise aus der Palettierung (in unserem Fall 12 Stรผck). Das System lรคsst nicht mehr als 12 Stรผck pro Behรคlter zu.
  • Mindestmenge pro Behรคlter: Der Bestand wird nur dann aufrechterhalten, wenn die Nachschubfunktion fรผr den Lagertyp (Festplatzlagerung) aktiv ist. Sinkt der Bestand unter diesen Wert, wird der Nachschub ausgelรถst.
  • Pflรผckbereich: ร„hnlich wie Lagerbereiche gruppieren Kommissionierbereiche Lagerbehรคlter zum Kommissionieren.
  • Kontrollmenge: Weist das System an, einen Lagertyp zu รผberspringen, wenn der Kommissionierbedarf diese Menge รผberschreitet, und dann zum nรคchsten Typ in der Lagerentnahmestrategie รผberzugehen.
  • Nachfรผllmenge: Die Menge wird bei Bedarf aufgefรผllt. Wir fรผllen eine volle Palette (12 Stรผck) nach.

Qualitรคtsmanagement-Ansicht

Die Qualitรคtsmanagement-Ansicht erfasst Materialeinstellungen fรผr Prรผfprozesse im QM-Modul. Die Administratoren dieses Moduls sind dafรผr verantwortlich, die zur Pflege dieser Ansicht erforderlichen Informationen bereitzustellen.

  • Inspektionsaufbau: Gibt an, ob mindestens ein Inspektionstyp eingerichtet ist. Die Schritte sind: A Klicken Sie auf die Schaltflรคche โ€žInspektionseinrichtungโ€œ. B Wรคhlen Sie die vom QM-Team vordefinierte Prรผfart aus, und C ร„nderungen bestรคtigen.

Qualitรคtsmanagement-Ansicht

Auswahl des Prรผftyps auf einem Unterbildschirm der Ansicht Qualitรคtsmanagement

  • Eintragung in den Inspektionsbestand: Gibt an, ob das Material einer Qualitรคtsprรผfung unterliegt. Ist das Kontrollkรคstchen aktiviert, wird ein Prรผflos fรผr die zugewiesene Prรผfart erstellt.
  • Materialberechtigungsgruppe: Definiert Berechtigungen fรผr QM-Benutzer nach Gruppen, was nรผtzlich ist, wenn verschiedene Benutzer unterschiedliche Materialien prรผfen.
  • Inspektionsintervall (in Tagen): Intervall zwischen wiederkehrenden Inspektionen derselben Charge.
  • QM im Einkauf aktiv: aktiviert das Qualitรคtsmanagement fรผr das Material im Beschaffungsprozess.
  • QM-Steuertaste: Definiert die Bedingungen fรผr die Qualitรคtsprรผfung im Einkauf. Sie kรถnnen Liefer-, Rechnungs- und andere Sperren bis zum Abschluss der Prรผfung festlegen. Die Eintrรคge werden vom Berater im Customizing vordefiniert.
  • Art des Zertifikats: Der Qualitรคtszertifikatstyp wird von einem QM-Berater bei der Anpassung vordefiniert.
  • Target QM-System: vom Lieferanten gefordertes QM-System (z. B. ISO 9001 oder andere Normen).

Qualitรคtsmanagement Weitere Felder anzeigen

Buchhaltung 1 Ansicht

Die Sicht โ€žBuchhaltung 1โ€œ legt fest, wie die Buchhaltung fรผr das Material verarbeitet wird. Die Daten werden vom FI/CO-Team bereitgestellt und durch Hintergrundanpassungen des FI/CO-Beraters ergรคnzt.

Buchhaltung 1 Ansicht

  • Bewertungsklasse: In den meisten Systemen wird es vom Materialtyp beeinflusst. Beispiele: 7920 (SAP Standardwert fรผr Fertigwaren), 7900 fรผr HALB und 3000 fรผr ROH.
  • Bewertungsklasse fรผr Lagerbestรคnde aus Kundenauftrรคgen: Die Standardbewertungsklasse kann รผberschrieben werden. Nicht empfohlen.
  • Preiskontrolle: Gibt den internen Preistyp an. Mรถgliche Werte sind S (Standardkosten) oder V (gleitender Durchschnitt/variabler Preis). S wird รผblicherweise fรผr Fertigwaren, V fรผr Handelswaren verwendet; die Einstellungen hรคngen jedoch von den Prรคferenzen in SD/FI/CO ab.
  • Umzugspreis: wird bevรถlkert, wenn die Preiskontrolle V ist.
  • Standartpreis: Diese Werte werden angezeigt, wenn die Preiskontrolle auf S eingestellt ist. Controlling-Teams kรถnnen Transaktionen verwenden, um diese Preise automatisch aus Produktions- und Bestellauftrรคgen zu generieren.
  • Bewertungskategorie: bestimmt, ob die Bestรคnde des Materials gemeinsam oder getrennt bewertet werden.

Buchhaltung 2 Ansicht

Die Ansicht โ€žBuchhaltung 2โ€œ wird in produktiven Umgebungen selten genutzt; die meisten Felder bleiben รผblicherweise leer. Sie enthรคlt spezielle Steuerinformationen, die selten relevant sind. Die Ansicht umfasst auch die Ermittlung des niedrigsten materiellen Werts und die materielle Wertminderung anhand des Status (beweglich, langsam bewegend usw.). Wenn Ihre Finanzbuchhaltung diese Ansicht verwendet, stellt sie die Daten fรผr deren Pflege bereit.

Buchhaltung 2 Ansicht

Kosten: 1 Ansicht

Die Kostenkalkulationsansicht 1 dient der Ermittlung der Produktkosten. Sie akzeptiert verschiedene Eingaben, fรผr die Produktion ist jedoch die LosgrรถรŸe fรผr die Kostenkalkulation am wichtigsten. Hier wird die optimale LosgrรถรŸe fรผr die Produktkostenermittlung festgelegt. Ein Produkt, das in einer LosgrรถรŸe von 100 Stรผck gefertigt wird, hat aufgrund von Fixkosten wie Werkzeugrรผstkosten andere Kosten als eines, das in einer LosgrรถรŸe von 3,700 Stรผck gefertigt wird. Beispielsweise kรถnnten die Stรผckkosten bei einer kleinen LosgrรถรŸe 126 USD und bei einer groรŸen LosgrรถรŸe 111 USD betragen. Die Produktion muss Aktivitรคten und Lagerbestรคnde so planen, dass die LosgrรถรŸe mรถglichst nahe am Optimum bleibt.

Kosten: 1 Ansicht

  • Keine Kosten: Wenn diese Option aktiviert ist, werden keine Kosten geschรคtzt. Materialkosten, Auftragskosten und Beschaffungsalternativen werden nicht erstellt. Lassen Sie das Feld leer, um eine Kostenberechnung zu ermรถglichen.
  • Mit Mengenstruktur: Gibt an, ob Mengenstrukturdaten fรผr die Kostenkalkulation verwendet werden (LosgrรถรŸen- und Mengeninformationen).
  • Materialherkunft: Gibt an, ob die Materialnummer dem Kostenelement im CO-Modul zugeordnet werden soll.
  • Abweichungsschlรผssel: bestimmt, wie die Kostenabweichung berechnet wird.
  • Kostenberechnung LosgrรถรŸe: Nur sinnvoll, wenn โ€žMit Mengenstrukturโ€œ aktiviert ist. Dadurch wird die LosgrรถรŸe fรผr die Kostenkalkulation ermittelt.

Kosten: 2 Ansicht

Die Kostenansicht 2, die im Abschnitt Bewertungsdaten angezeigt wird, wiederholt Felder, die bereits in der Buchhaltungsansicht 1 abgedeckt sind. Zusรคtzliche Felder erfassen geplante Preise (die Standardkostenkalkulation wird in das Feld โ€žGeplanter Preisโ€œ kopiert, wenn die Option โ€žStandardkostenkalkulationโ€œ aktiviert und erstellt wird).

Kosten: 2 Ansicht

Einkaufsansicht

Die Einkaufsansicht enthรคlt mehrere Felder, die bereits in frรผheren Ansichten vorhanden waren (Frachtgruppe, werksspezifischer Materialstatus usw.). Zusรคtzlich werden einige Felder hinzugefรผgt, die speziell fรผr den Einkauf relevant sind.

Einkaufsansicht

  • Einkaufsgruppe: Definieren Sie verschiedene Einkaufsgruppen wie Rohstoffeinkauf, Einkauf von Handelswaren, Dienstleistungseinkauf usw. Dieser Wert wird zum Standardwert fรผr alle in Einkaufsbelegen erfassten Positionen.
  • Bestelleinheit: Standardeinheit fรผr die Materialbestellung. Bei der Standardeinstellung PAL bedeutet eine Menge von 10 10 Paletten (120 Stรผck). Werte kaufen Dieser Abschnitt benรถtigt nur die Kaufwertschlรผssel, die in der Anpassung gepflegt wird und Unter- und รœberlieferungstoleranzen sowie andere Werte in diesen Abschnitt รผbertrรคgt.

AuรŸenhandels-Importansicht

Die Ansicht โ€žImporte im AuรŸenhandelโ€œ ist strukturell identisch mit der Ansicht โ€žExporte im AuรŸenhandelโ€œ, erfasst aber die entsprechenden Informationen fรผr importierte Materialien.

AuรŸenhandels-Importansicht

Bestelltextansicht

Die Textansicht fรผr Bestellungen ist der Textansicht fรผr Verkรคufe nachempfunden, dient aber der Pflege von Textausschnitten, die auf Bestellungen erscheinen.

Bestelltextansicht

Zusรคtzliche Daten

Zusรคtzlich zu den Standardansichten der Materialstammdaten gibt es in der Transaktion MM01 eine weitere Pflegeebene ohne Bezug zur Organisationsebene. Von jeder Ansicht im Materialstamm aus kรถnnen Sie die Schaltflรคche โ€žZusรคtzliche Datenโ€œ auswรคhlen.

Schaltflรคche โ€žZusรคtzliche Datenโ€œ

Schaltflรคche zum Wechsel zur zusรคtzlichen Datenpflege

Nach Auswahl der Schaltflรคche โ€žHauptdatenโ€œ gelangen Sie zurรผck zu MM Views.

Zusรคtzliche Daten โ€“ Sprachen

Produktbeschreibungen fรผr verschiedene Sprachen in Zusatzdaten

Der erste Reiter in den Zusatzdaten dient der Materialbeschreibung. Sie haben bereits eine Beschreibung in der Standardsprache (Anmeldesprache) in der Basisansicht 1 hinterlegt. Unter โ€žZusatzdatenโ€œ kรถnnen Sie Beschreibungen in anderen Sprachen definieren โ€“ beispielsweise Franzรถsisch. Akzeptiert ein Kunde aus Frankreich ausschlieรŸlich die franzรถsische Produktbezeichnung, mรผssen Sie diese hier definieren und die Kommunikationssprache im SD-Modul (Integrationspunkt zwischen MM und SD) auf Franzรถsisch einstellen.

Der zweite Reiter dient der Verwaltung alternativer MaรŸeinheiten. Es gibt einen Eintrag fรผr 1 Stรผck (1 Stรผck, die Basis-MaรŸeinheit) und einen zweiten Eintrag fรผr 1 Palette (12 Stรผck), was bedeutet, dass der 40-Zoll-LCD-Fernseher mit 12 Stรผck pro Palette verpackt ist. Sie kรถnnen beliebig viele alternative MaรŸeinheiten hinzufรผgen und diese mit der Schaltflรคche โ€žZeile lรถschenโ€œ entfernen. AuรŸerdem kรถnnen Sie EAN-Codes fรผr alle MaรŸeinheiten verwalten. Im SD-Modul kรถnnen Kundenauftrรคge mit jeder im Materialstamm hinterlegten MaรŸeinheit erstellt werden. Praktisch gesehen ist die Erstellung eines Kundenauftrags รผber 12 Stรผck oder รผber 1 Palette gleichwertig.

Zusรคtzliche Daten โ€“ alternative Mengeneinheiten

Best Practices fรผr die Pflege von Materialstammdaten

Die korrekte Pflege der Materialstammdaten ist von entscheidender Bedeutung, da die Daten in nahezu jedes System flieรŸen. SAP Die folgenden bewรคhrten Vorgehensweisen werden bei erfolgreichen Transaktionen angewendet. SAP Implementierungen helfen, hรคufige Fehler zu vermeiden und die Datenqualitรคt in groรŸem Umfang zu verbessern.

  1. Definiere die Zustรคndigkeit fรผr jede Ansicht. Ordnen Sie jede Materialstammdaten-Sicht einer Abteilung oder Rolle zu โ€“ beispielsweise MRP-Sicht dem MRP-Controller, Buchhaltungssichten der Finanzabteilung (FI/CO) und Vertriebssichten dem Vertriebsteam (SD). Klare Zustรคndigkeiten verhindern Datenkonflikte und stellen sicher, dass die kompetentesten Mitarbeiter die Daten pflegen, die sie am besten verstehen.
  2. Standardisieren Sie Materialarten und Ansichten. Arbeiten jederzeit weiterbearbeiten kรถnnen. Jede Prรคsentation und jeder KI-Avatar, den Sie von Grund auf neu erstellen oder hochladen, SAP Materialarten wie FERT (Fertigwaren), HALB (Halbfertigwaren) und ROH (Rohstoffe) werden verwendet, um einheitliche Bewertungsklassen, Sichtanforderungen und Feldauswahl sicherzustellen. Dadurch wird das Risiko verringert, dass unvollstรคndige Datensรคtze in die Produktion gelangen.
  3. Fรผr Massenรคnderungen verwenden Sie die Transaktion MM17. Manuelle ร„nderungen an Tausenden von Materialien sind fehleranfรคllig. Die Massenpflegetransaktion MM17 ermรถglicht Aktualisierungen in groรŸen Mengen mit tracEffizienz und ein einziger Prรผfpunkt.
  4. รœberprรผfen Sie die kritischen Felder vor dem Speichern. Konfigurieren Sie Feldauswahlgruppen so, dass Pflichtfelder wie Basismengeneinheit, Materialgruppe, Bewertungsklasse, MRP-Typ und Ladegruppe bei der Erstellung erzwungen werden. Das Abfangen von Fehlern vor dem Speichern vermeidet nachtrรคgliche Nacharbeiten.
  5. ร„nderungen รผber Arbeitsablรคufe steuern. Verwenden Sie die ร„nderungsbelege des Materialstamms und einen SAP Workflow-Genehmigungsprozess fรผr sensible Felder wie Preiskontrolle, Bewertungsklasse und ABC-Indikator. Dies fรผgt hinzu tracVerantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht.
  6. Nutzen Sie die KI-gestรผtzte Validierung. In SAP In S/4HANA kรถnnen Modelle des maschinellen Lernens inkonsistente Daten erkennen und Korrekturen in Echtzeit empfehlen. Durch die Nutzung dieser Funktionen wird die Datenqualitรคt verbessert, ohne dass jeder Datensatz manuell geprรผft werden muss.
  7. RegelmรครŸige Dokumentation und Schulung sind unerlรคsslich. Stellen Sie ein Wartungshandbuch bereit, das jede Ansicht, ihren jeweiligen Verantwortlichen und die Bedeutung jedes Feldes auflistet. Fรผhren Sie alle sechs bis zwรถlf Monate Auffrischungsschulungen durch, insbesondere nach SAP S/4HANA-Upgrades, die die Ansichtsstruktur verรคndern.

Die Einhaltung dieser Vorgehensweisen hรคlt den Materialstamm sauber, reduziert Produktionsstรถrungen und verkรผrzt die Prรผfzyklen in ausgereiften Systemen um Monate. SAP Organisationen.

Hรคufig gestellte Fragen

Der Transaktionscode MM01 dient zum Anlegen eines Materialstammsatzes. MM02 wird zum ร„ndern eines bestehenden Datensatzes verwendet, und MM03 dient zum Anzeigen eines Datensatzes. Diese drei Codes decken die meisten alltรคglichen Materialstammdatenvorgรคnge ab. SAP.

Die Ansicht โ€žStammdatenโ€œ ist fรผr jedes Material obligatorisch, da sie Felder auf Kundenebene wie Materialbeschreibung, Basismengeneinheit und Materialgruppe erfasst. Ohne sie kann der Materialdatensatz weder gespeichert noch auf Werke erweitert werden.

Ja. Ein einzelnes Material kann mithilfe von [fehlender Text] auf mehrere Pflanzen ausgeweitet werden. Transaktion MM01 oder MM17Jedes Werk verfรผgt รผber eigene Werksansichten, wie z. B. MRP, Buchhaltung, Kostenrechnung und Vertrieb allgemein/Werk.

Die Bewertungsklasse verknรผpft das Material mit den korrekten Hauptbuchkonten. Sie stellt sicher, dass Bestandsbuchungen, Warenbewegungen und Rechnungseingรคnge auf den richtigen Finanzkonten landen, was fรผr eine genaue Bestandsbewertung und Finanzberichterstattung unerlรคsslich ist.

Chargenverwaltung tracMengen eines Materials mit leicht abweichenden Eigenschaften, wie z. B. Verfallsdatum, Farbton oder Produktionscharge, kรถnnen bestellt werden. Die Aktivierung in der Ansicht โ€žVertrieb Allgemein/Werkโ€œ oder โ€žArbeitsplanungโ€œ ermรถglicht Folgendes: tracEffizienz in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Lieferung.

Die Vertriebsorganisationsdaten 1 speichern grundlegende Vertriebseinstellungen wie Liefereinheit, Steuerklassifizierung und Mindestbestellmenge. Die Vertriebsorganisationsdaten 2 enthalten statistische und Gruppeninformationen.ping Daten wie Produkthierarchie, Materialpreisgruppe und Provisionsgruppe.

KI in SAP S/4HANA identifiziert fehlende Felder, schlรคgt Bewertungsklassen vor, erkennt doppelte Materialien und kennzeichnet Anomalien wรคhrend der Materialanlage. Tools wie SAP joule Maschinelles Lernen wird eingesetzt, um die Verwaltung von Materialstammdaten zu beschleunigen und manuelle Fehler zu reduzieren.

Ja. KI-gestรผtzt SAP Add-ons kรถnnen Materialstammdatenansichten vorbefรผllen, indem sie Produktspezifikationen, Lieferantenkataloge oder Konstruktionsdaten auslesen. Sie schlagen Bewertungsklasse, MRP-Typ und Mengeneinheit basierend auf Mustern vor, die aus vorhandenen Materialien im System gelernt wurden.

Fassen Sie diesen Beitrag mit folgenden Worten zusammen: