SAP TMS (Transport Management System) Tutorial

Was ist TMS?

TMS wird verwendet, um Entwicklungsobjekte und Customizing-Einstellungen geordnet zu verschieben, zu verwalten, zu steuern und zu kopieren SAP Systeme in einer Landschaft รผber vordefinierte Transportwege (RFC-Verbindungen). Der Transportprozess besteht im Wesentlichen aus dem Export von Objekten aus der Quell- SAP System und Importieren in das Zielsystem SAP System/e. TMS steht fรผr Transport Management System

Warum brauchen wir ein Transportsystem?

Transportsystem

Die CTS-Komponenten spielen eine wichtige Rolle in der gesamten Entwicklungs- und Anpassungsumgebung. CTS steht fรผr Change and Transport System

CTS ist ein Instrument fรผr:

  • Verwaltung und Kontrolle neuer Entwicklungsanfragen.
  • Transporte verwalten
  • Aufzeichnung, wo und von wem ร„nderungen vorgenommen werden
  • Systemlandschaft konfigurieren

รœbersicht รผber CTS-Komponenten

รœbersicht รผber CTS-Komponenten

  • CTO (Change and Transport Organizer) โ€“ Es ist das Haupttool zum Verwalten, Durchsuchen und Registrieren der am Repository vorgenommenen ร„nderungen und zum Anpassen von Objekten. Es ist der zentrale Punkt fรผr die Organisation der Entwicklungsprojekte. SE01 ist die Transaktion mit der neuen erweiterten Ansicht.
  • Transportwerkzeuge โ€“ Die eigentlichen Transporte erfolgen im Backend auf Betriebssystemebene mithilfe von Transporttools, die Teil von SAP Kernel und enthรคlt das Programm R3trans und das Transportsteuerungsprogramm tp.
  • (TMS) Transportmanagementsystem

SAP System-Landschaft

SAP System-Landschaft

Die Systemlandschaft (auch bekannt als SAP System Group) ist die Anordnung von SAP Server. Idealerweise in einem SAP Umgebung wird eine Drei-Systemlandschaft empfohlen. Sie besteht aus dem

  1. Entwicklungsserver โ€“ DEV
  2. Qualitรคtssicherungsserver โ€“ QAS
  3. Produktionsserver โ€“ PRD.

Im Grunde ist der Transportzyklus die Verรถffentlichung neuer Entwicklungen/Customizing-ร„nderungen aus DEV, die sowohl in Qualitรคts- als auch in Produktionssysteme importiert werden. Der Import in PRD kann jedoch nur nach der Integration erfolgen Tests und Qualitรคtsprรผfung wurden in QAS durchgefรผhrt (und als geprรผft markiert).

Was ist Customizing? Wie hilft TMS beim Customizing?

  • Customizing ist ein Prozess zur Anpassung der SAP System nach Kundenwunsch. Um das Customizing durchzufรผhren, nutzen Benutzer und Berater die Hilfe von SAP Referenzimplementierungsleitfaden (IMG), der รผber die Transaktion SPRO zugรคnglich ist.
  • Das Customizing erfolgt idealerweise in DEV. Der Transport Organizer (SE01) dient in Verbindung mit dem IMG dazu, kundenspezifische ร„nderungen aufzuzeichnen und weiterzutransportieren.

Customizing in SAP

Bei den meisten Customizing-ร„nderungen (jedoch nicht bei allen) handelt es sich um ร„nderungen kundenspezifisch, d. h. die ร„nderungen sollen nur in einem bestimmten Mandanten widergespiegelt werden und nicht fรผr alle Systemmandanten. Wenn der Transportauftrag exportiert wird, extrahiert er die relevanten Tabelleneintrรคge aus der Datenbank des SAP und kopiert sie in das Transportverzeichnis. Die entsprechenden Tabelleneintrรคge werden bei Verwendung der Customizing-Transaktion gesperrt. Sobald die ร„nderungen jedoch in einem Transportauftrag gespeichert werden, werden sie entsperrt.

Repository- und Entwicklungsรคnderungen

  • Neben der Anpassung bereits bestehender Objekte sind in den meisten Fรคllen auch Neuentwicklungen erforderlich. Entwicklungsobjekt ist jedes Objekt, das von Ihnen in SAP System.
  • Eine Sammlung aller solcher Objekte (mandantenspezifisch oder mandantenรผbergreifend) wird aufgerufen Dokumente.
  • Die Entwicklung erfolgt grรถรŸtenteils mit Hilfe der ABAP Workbench (SE80). Daher werden solche ร„nderungen auch als Workbench-ร„nderungen bezeichnet.
  • Beispiele:
  • ABAP Dictionary-Objekte: Tabellen, Domรคnen, Datenelemente usw.
  • ABAP-Programme, Funktionsbausteine, Menรผs, Bilder
  • Dokumente, anwendungsdefinierte Transportobjekte usw.
  • Workbench ist auรŸerdem vollstรคndig in TMS integriert, um die ร„nderungen aufzuzeichnen und zu transportieren.

Bei den meisten Workbench-ร„nderungen (wenn auch nicht bei allen) handelt es sich um ร„nderungen mandantenรผbergreifend, d. h. ร„nderungen werden in allen Systemmandanten des Zielsystems รผbernommen. Aus dem Quellsystem transportierte Objekte รผberschreiben gleichnamige Objekte im Zielsystem.

Kunden und die Art der Daten in SAP System

  • Konzeptionell ist der Kunde eine technisch und organisatorisch unabhรคngige Einheit, die รผber einen eigenen Datensatz (Stammdaten, Anwendung/ OperaZusatzdaten, Customizing-Daten)
  • Clients erstellen separate Umgebungen fรผr Benutzer aus verschiedenen Benutzergruppen oder mit unterschiedlichem Zweck innerhalb derselben SAP System, ohne tatsรคchlich die andere Datenbank zu verwenden.
  • Aus technischer Sicht erfolgt die Angabe eines Mandanten รผber eine 3-stellige numerische ID, die bei mandantenspezifischen Auftrรคgen auch als Wert fรผr das Tabellenfeld โ€žMANDTโ€œ dient.

Kunden und die Art der Daten in SAP System

Unter den kundenspezifischen Daten gibt es drei Arten von Daten:

  • Benutzerstammdaten enthรคlt die Benutzeranmeldeinformationen, einschlieรŸlich Benutzername, Passwort und Benutzerstandards, die Autorisierungsprofile oder -rollen sowie andere nรผtzliche Informationen wie Benutzergruppen, Kommunikation usw. Diese Daten sind physisch in einem bestimmten Satz von Tabellen (den USR*-Tabellen) vorhanden.
  • Anpassen von Daten Enthรคlt die Konfigurationseinstellungen zum Anpassen der Organisationsstruktur und der Geschรคftsprozesse fรผr die Unternehmen, die die Implementierung durchfรผhren SAPDiese Daten sind mandantenabhรคngig und werden in sogenannten Customizingtabellen gespeichert.
  • Anwendungsdaten sind auch mandantenabhรคngig und normalerweise unterscheiden Benutzer zwei Arten von Stammdaten und Transaktionsdaten.
  1. Stammdaten wie Lieferantenstamm, Materialstamm (Tabellen wie MARA)
  2. Transaktionsdaten wie Kundenauftrรคge, Finanzdokumente, Produktionsauftrรคge (POs) usw.

Client-Anpassungsoptionen

Client-Anpassungsoptionen

Transportverzeichnis und seine Konfiguration

SAP Transportverzeichnis:

  • Es handelt sich um das globale Transportverzeichnis (/usr/sap/trans), das eigentlich ein gemeinsam genutzter Speicherort (im Domรคnencontrollersystem) fรผr alle Mitgliedssysteme einer Landschaft (Systemgruppe) ist. Es enthรคlt auch bestimmte Unterverzeichnisse, die wรคhrend der Installation des SAP Dies ist fรผr die Einrichtung des Transport Management Systems zwingend erforderlich.
  • Grundsรคtzlich ist das Transportverzeichnis der Ort, an dem alle ร„nderungen (in Form von Dateien) gespeichert werden, nachdem sie von DEV freigegeben wurden. Daher fungiert es als Quelle fรผr die ร„nderungen, die schlieรŸlich in QAS und PRD importiert werden. Daher mรผssen wir sicherstellen, dass das Transportverzeichnis ordnungsgemรครŸ von allen Systemen in einer Landschaft gemeinsam genutzt wird.

Als Beispiel in Windows NT kann auf den Speicherort des freigegebenen Verzeichnisses รผber die folgende Adresse zugegriffen werden: \\SAPTRANSHOST>\sapmnt\trans woher SAPTRANSHOST (Adresse des Domรคnencontrollersystems) ist in der Hostdatei definiert in Windows Verzeichnis aller SAP Systeme in der Landschaft. Domรคnencontroller โ€“ ist eines der Systeme in einer Landschaft, das als Gesamtcontroller fรผr ร„nderungsmanagement und Transportprozesse in der Landschaft fungiert. Der Domรคnencontroller wird (aus D / Q / P) vom Team der Systemadministratoren auf der Grundlage der Systemverfรผgbarkeit und des Installationszeitpunkts ausgewรคhlt.

Hauptunterverzeichnisse

  • Cofiles: Enthรคlt ร„nderungsanforderungsinformationsdateien mit vollstรคndigen Details und Befehlen.
  • Datei: Enthรคlt die tatsรคchlichen Werte und Daten, die bei der Implementierung der ร„nderung verwendet werden sollen.
  • Melden Sie sich: Enthรคlt Transportprotokolle, Traces oder Statistiken, die zur Fehlerbehebung verwendet werden, falls im Transportprozess ein Fehler auftritt.
  • EPS: Download-Verzeichnis fรผr erweiterte Korrekturen und Supportpakete

Hauptunterverzeichnisse

Weitere Unterverzeichnisse sind:

  • Behรคlter: Konfigurationsdateien fรผr tp (Transportprogramm) und TMS
  • alte Daten: Alte exportierte Daten zur Archivierung oder Lรถschung
  • Aktprotokoll: Aktionsprotokolle fรผr alle Anfragen und Aufgaben
  • Puffer: Transportpuffer fรผr jedes System, der die zu importierenden Transporte deklariert
  • SAP-Namen: Informationen zu Transportanfragen der jeweiligen Benutzer
  • tmp: Temporรคre und Datenprotokolldateien

Einrichten von Transport Directory und TPPARAM

  • Bei der Konfiguration von TMS ist eine der Hauptvoraussetzungen die Einrichtung des Transportverzeichnisses und der Transportparameterdatei.
  • Es stellt sicher, dass das Verzeichnis ordnungsgemรครŸ von allen Systemen in einer Landschaft gemeinsam genutzt wird, sodass alle an der Gruppe/Landschaft beteiligten Systeme in die globale Konfigurationsdatei TPPARAM (Transportparameterdatei) aufgenommen werden, die sich unter befindet Kasten Unterverzeichnis von /use/sap/trans. Wir mรผssen sicherstellen, dass in dieser Datei die Eintrรคge fรผr alle teilnehmenden Systeme erfolgen.
  • Falls ein Eintrag fehlt, kopieren Sie den Eintrag eines anderen Systems und รคndern Sie die Werte (z. B. System-ID, Hostname).
  • Zum Zeitpunkt der Installation werden das Transportverzeichnis und die Unterverzeichnisse automatisch erstellt, einschlieรŸlich einer zunรคchst konfigurierten Vorlage der TPPARAM-Datei.

Operating System Tools โ€“ TP und R3trans

tp โ€“ Das Transportkontrollprogramm:

  • tp ist das SAP Programm die Administratoren fรผr die Durchfรผhrung und Planung von Transporten zwischen Systemen sowie fรผr Upgrades der SAP Systeme. Dies wird vom CTO und TMS verwendet.
  • Eigentlich tp verwendet andere spezielle Tools/Programme und Dienstprogramme, um seine Funktionen auszufรผhren. Hauptsรคchlich ruft es an R3trans Dienstprogramm. Es bietet jedoch auch eine umfassendere Kontrolle des Transportprozesses und stellt die korrekte Reihenfolge der exportierten/importierten Objekte sicher, um schwerwiegende Inkonsistenzen im System zu vermeiden, die durch die falsche Reihenfolge entstehen kรถnnen.
  • tp befindet sich im Standard-Runtime-Verzeichnis des SAP System: /usr/sap/SYS/ /exe/run. Es wird im Installationsvorgang automatisch kopiert.
  • Als Voraussetzung gilt die tp globale Parameterdatei (TPPARAM), muss gepflegt werden und mindestens die Hostnamen der am Transportprozess beteiligten Systeme angeben.
  • tp wird hauptsรคchlich zur Durchfรผhrung von Importen in Zielsystemen verwendet. Es verwendet Dienstprogramme namens Import Dispatchers โ€“ RDDIMPDP & RDDIMPD_CLIENT_, diese sollten als Hintergrundjobs in jedem System eingeplant werden, in dem Importe durchgefรผhrt werden. Wenn sie aus irgendeinem Grund gelรถscht werden, kรถnnen wir diese Jobs planen, indem wir einen Bericht ausfรผhren RDDNEWPP.
  • Diese Jobs gibt es tatsรคchlich "Ereignis ausgelรถst", bedeutet, dass tp sendet ein Signal (ein Ereignis) an das R/3-System und der Job startet. Diese Ereignisse werden als benannt SAP_TRIGGER_RDDIMPDP und SAP_TRIGGER_RRDIMPDP_CLIENT.

R3trans โ€“ Das Transportkontrollprogramm

  • R3trans ist das SAP Systemtransportprogramm, das zum Transport von Daten zwischen verschiedenen SAP Systeme. Normalerweise wird es nicht direkt verwendet, sondern aus dem tp Steuerungsprogramm oder durch die SAP Upgrade-Dienstprogramme.
  • tp steuert die Transporte und generiert die r3trans-Steuerdateien, stellt jedoch keine Verbindung zur Datenbank selbst her. Die ganze โ€žechte Arbeitโ€œ wird von hier aus erledigt R3trans.
  • Es unterstรผtzt den Transport von Daten zwischen Systemen, die auf unterschiedlichen Betriebssystemen und sogar unterschiedlichen Datenbanken laufen.

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