So legen Sie InfoObjects mit Kennzahlen an in SAP BI/BW
⚡ Intelligente Zusammenfassung
Kennzahl InfoObjects in SAP BW speichert die in Abfragen ausgewerteten numerischen Werte, wie z. B. Betrag oder Menge, und erstellt sie innerhalb eines Kennzahlen-InfoObject-Katalogs mit Typ-, Aggregations- und Anzeigeeigenschaften.
Was ist ein Kennzahlen-InfoObject?
Ein Kennzahlen-InfoObject enthält die numerischen Werte, die in einer Abfrage ausgewertet werden, z. B. Betrag, Menge, Anzahl, Datum oder Uhrzeit. Kennzahlen werden in einem Kennzahlen-InfoObject-Katalog erstellt und InfoProvidern wie InfoCubes und DSOs hinzugefügt.
So erstellen Sie ein Kennzahlen-Infoobjekt
Gehen Sie zu RSA1 -> Modellierung -> InfoObjects. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den InfoArea und wählen Sie „InfoObject-Katalog für Kennzahlen erstellen“. Aktivieren Sie die Kennzahl. InfoObject-KatalogKlicken Sie nun auf den InfoObject-Katalog -> InfoObject erstellen.
- Geben Sie die technische Bezeichnung der Schlüsselfigur an.
- Geben Sie eine aussagekräftige Beschreibung an.
- Eine Referenzkennzahl wird angegeben, wenn die neue Kennzahl die gleichen technischen Eigenschaften wie eine bereits vorhandene Kennzahl aufweist (deren technischer Name hier eingetragen wird).
- Eine Vorlage wird angegeben, wenn die neue Kennzahl einige der technischen Eigenschaften einer bestehenden Kennzahl aufweist (deren technischer Name hier eingegeben wird).
- Drücken Sie die Eingabetaste.
Nach Abschluss des obigen Schritts öffnet sich der Bearbeitungsbildschirm des Kennzahlen-InfoObjects. Dieser Bildschirm enthält drei Registerkarten, die im Folgenden aufgeführt sind. Betrachten wir nun jede Registerkarte einzeln.
- Typ/Einheit
- Anhäufung
- Zusätzliche Eigenschaften
Registerkarte: Typ/Einheit
- Auf dieser Registerkarte legen Sie den Kennzahlentyp (Betrag, Menge usw.), den Datentyp und die Währungs-/Mengeneinheit fest.
- Wenn Sie den Kennzahlentyp Betrag oder Menge wählen, müssen Sie dieser Kennzahl eine Währung oder Mengeneinheit zuordnen.
- Bei Kennzahlen vom Typ Betrag können Sie zwischen einer festen Währung (z. B. USD) und einer variablen Währung (z. B. 0WÄHRUNG) wählen.
- Bei Kennzahlen des Typs Menge können Sie zwischen einer festen Mengeneinheit wie KG oder einer variablen Mengeneinheit wie 0UNIT wählen.
Registerkarte: Aggregation
Ein Aggregat ist eine materialisierte, zusammengefasste Ansicht der Daten in einem InfoCube. Es konsolidiert und speichert eine Teilmenge der InfoCube-Daten in einem DatenbankWird eine Abfrage auf einem InfoCube mit geeigneten Aggregaten ausgeführt, liest die Abfrage die zusammengefassten Daten direkt aus der Datenbank. Dieser InfoCube wird auch als „Baby-Cube“ bezeichnet. Die Verwendung von Aggregaten wird empfohlen, wenn ein InfoCube große Datenmengen enthält.
Auf dieser Registerkarte werden Aggregationsregeln für das Verhalten der Kennzahlen festgelegt, wenn Daten in BI-Tabellen und in BEx-Berichten gespeichert werden.
- Anhäufung: Im Feld „Aggregation“ geben Sie die Funktion (SUMME/MAX/MIN) an, die bestimmt, wie die Kennzahl aggregiert wird.
- Ausnahmeaggregation: Sie legen die Funktion (letzter Wert, erster Wert, Maximum oder Minimum) fest, die bestimmt, wie die Kennzahl mithilfe des Referenzmerkmals im Business Explorer aggregiert wird.
- Referenzmerkmal für die Ausnahmeaggregation: Sie wählen das Merkmal aus, auf das sich die Kennzahl bezieht; in der Regel handelt es sich dabei um ein Zeitmerkmal.
- Kumulative/nicht-kumulative Werte: Ein nicht-kumulativer Wert ist eine Kennzahl, die nicht aggregiert wird und sich auf die Ebene eines oder mehrerer Objekte bezieht. Sie wird immer im Verhältnis zur Zeit angezeigt.
Registerkarte: Zusätzliche Eigenschaften
- Diese Registerkarte dient in erster Linie dazu, die Standardeinstellungen für die Darstellung der Kennzahlen (Anzahl der Dezimalstellen, Skalierung usw.) im Business Explorer (BEx) zu ändern.
- Außerdem ermöglicht es die Einstellung von Kennzahlen mit maximaler Genauigkeit, wodurch Berechnungen intern mit mehr Dezimalstellen durchgeführt werden, was Rundungsfehler reduziert, jedoch auf Kosten der Geschwindigkeit.
Zum Schluss speichern und aktivieren Sie die Schlüsselfigur.






