SAP Routen & Ebenen: Schritt für Schritt Konfiguration
⚡ Intelligente Zusammenfassung
SAP Transportwege und -ebenen verbinden die Systeme einer Systemlandschaft, sodass Änderungen sicher von der Entwicklung in die Produktion gelangen. Durch deren Konfiguration im Transportmanagementsystem werden Konsolidierungs- und Übertragungswege für jede Änderungsanforderung definiert.

Transportwege und -ebenen bilden das Rückgrat des Veränderungsmanagements in einem SAP Sie definieren den Weg einer freigegebenen Änderungsanforderung vom Entwicklungssystem über die Qualitätssicherung bis hin zur Produktion. Diese schrittweise Konfiguration erläutert die einzelnen Routentypen und deren Einrichtung im Transportmanagementsystem.
Was sind Transportwege und -schichten?
A Transportschicht wird jedem Entwicklungsobjekt zugewiesen und bestimmt den Transportpfad, dem dessen Änderungsanforderungen folgen. Transportweg verbindet dann zwei Systeme entlang dieses Pfades. SAP verwendet zwei Arten von Routen: a Konsolidierungsroute das freigegebene Änderungen vom Entwicklungssystem in das Qualitätssicherungssystem überträgt, und ein Lieferroute die importierte Änderungen an die Produktion oder weitere Systeme weiterleitet.
Alle Routen werden zentral instand gehalten. Transportmanagementsystem (STMS) auf dem Domänencontroller. Nach der Konfiguration verteilt der Domänencontroller die Einstellungen an alle Mitgliedssysteme und stellt so sicher, dass die gesamte Systemlandschaft eine einheitliche Transportkonfiguration verwendet.
Konsolidierungsrouten
Konsolidierungsrouten – Wir müssen für jede Transportschicht eine Konsolidierungsroute festlegen. Als Quelle dieser Konsolidierungswege wird das Entwicklungs-/Integrationssystem herangezogen. Qualitätssicherungs-/Konsolidierungssystem als Transportziel. Alle geänderten Objekte, die über eine Konsolidierungsroute für ihre Transportschicht verfügen, können in Änderungs-/Transportanforderungen einbezogen werden. Nach Freigabe des Antrags können die Objekte in das Konsolidierungssystem importiert werden. Wenn die Änderungen an den Objekten vorgenommen werden, für deren Transportschicht keine Konsolidierungsroute eingerichtet ist (oder in Customizing-Anfragen ohne Transportziel), werden solche Änderungen automatisch als lokale Änderungsanfragen übernommen, also nicht transportierbar. Es kann nur eine Konsolidierungsroute pro Transportschicht und System eingerichtet werden.
Transportwege einrichten
Sobald die Domäne und andere Systeme einer Landschaft definiert sind, müssen wir sie mithilfe geeigneter Transportwege (und Schichten) verbinden. Da die Systemlandschaft vieler Kunden in dieselben Kategorien fällt, ist die TMS bietet einige Standardsystemgruppen, die zum einfachen Definieren von Routen verwendet werden können. Wenn Standardoptionen verwendet werden, werden Routen automatisch generiert. Wir können eine der folgenden Optionen auswählen:
- Einzelsystem
- Zwei-System-Landschaft: DEV und PRD
- Drei Systemlandschaften: DEV, QAS und PRD
Wenn wir ein komplexeres Transportsystem definieren müssen, können wir zunächst auch Standardoptionen verwenden und dann zusätzliche Konsolidierungs- und Lieferrouten definieren.
Transportwege – Standardkonfiguration
Transportwege – Manuelle Konfiguration
Transportwege
Verteilen und Überprüfen der Konfiguration
- Nachdem die Transportrouteneinstellungen im Domänencontroller vorgenommen oder geändert wurden, sollten alle anderen Mitgliedssysteme der Domäne die neue Konfiguration kennen. Dafür müssen wir es ausführen STMS -> Bild Transportwege -> Systemübersicht -> Konfiguration -> Verteilungs- und Aktivierungskonfiguration
- Darüber hinaus sollten wir auch verschiedene Kontrollpunkte überprüfen, um sicherzustellen, dass sich die gesamte Anordnung wie gewünscht verhält:
- Für RFC-Verbindungen: Übersicht -> Systeme -> SAP System -> Prüfen -> Verbindungstest
- Für Netzwerk: Übersicht Transportwege -> Konfig. -> Prüfen -> Konsistenz anfordern
- Für tp & TPPARAM: Systemübersichtsbildschirm -> SAP System -> Prüfen -> Transporttool
Konsolidierung vs. Lieferrouten
Beide Routentypen transportieren Transportaufträge, operieren jedoch in unterschiedlichen Phasen der Landschaftsentwicklung. Das Verständnis dieses Unterschieds verhindert, dass Änderungen ins Stocken geraten, bevor sie die Produktion erreichen.
| Aspekt | Konsolidierungsroute | Lieferweg |
|---|---|---|
| Quellsystem | Entwicklung / Integration | Qualitätssicherung |
| Target fragst | Qualitätssicherung | Produktions- oder weitere Systeme |
| Auslösen | Freigabe einer Änderungsanfrage | Import in das Konsolidierungssystem |
| Einschränkung | Einer pro Transportschicht pro System | Mehrere Lieferrouten zulässig |
Best Practices für die Konfiguration von Transportrouten
Eine saubere Routenkonfiguration sorgt für vorhersehbare und nachvollziehbare Transporte in der gesamten Systemlandschaft. Beachten Sie folgende Best Practices:
- Verwenden Sie zuerst Standardgruppen: Beginnen Sie mit den TMS-Vorlagen für ein, zwei oder drei Systeme, bevor Sie manuelle Routen hinzufügen.
- Einen Domänencontroller verwalten: Routen zentral konfigurieren und an alle Mitgliedssysteme verteilen.
- Behalten Sie eine Konsolidierungsroute bei: Definiere nur eine Konsolidierungsroute pro Transportschicht und System.
- Immer verteilen und aktivieren: Aktivieren Sie die Konfiguration, sodass alle Systeme die gleichen Routen verwenden.
- Verbindungen überprüfen: Testen Sie nach jeder Änderung die RFC-, Netzwerk- und Transporttool-Prüfungen.







